Venezia (October 2012)

 

Works by Monteverdi, Gabrieli, Liszt, Wagner, Castiglioni (world premiere recording)

 

Performers: NDR Choir, NDR-Brass, Christoph Harer (vc), Klaus Eichhorn (org), Philipp Ahmann (dir)

Label: Es-Dur

 

 

 

Reviews:

 

„Philipp Ahmann, seit 2008/09 Leiter des NDR Chors, dem er eine eigene Abonnementsreihe bescherte, schmückte seine dritte Spielzeit mit eben dieser Programm-Idee. Wobei er die Blechbläser des Sinfonieorchesters, die NDR Brass, mit in die Gondel holte: im Wechsel oder auch zusammen mit den Chorstimmen, die Ahmann zu schlanker Linienzeichnung und peinlich sauberer Intonation anhält.“

Lutz Lesle, das Orchester 02/2013, Seite 68

 

 

„So locker und leicht zu klingen wie diese Blechbläser bei Gabrieli und Monteverdi schaffen die Spezialisten niemals, und so geeignet für einen modernen Chor wie die klangprächtigen, mehrchörigen Kompositionen für San Marco ist kein anderes Werk der Alten Musik. (…) Glanzstück der Aufnahme sind dennoch Clytus Gottwalds kongeniale Bearbeitungen von Wagners "Im Treibhaus" und Liszts spätem Werk "Venezia": Souverän und makellos gelingt dem Chor das geheimnisvolle Aufschwingen von Ruhe zu Ekstase und wieder zurück, in Venezia ebenso wie "Im Treibhaus".“

Klemens Hippel, Concerti, Oct 2012

 

 

A Quattro Cori (March 2014)

 

Works for 16 voices by Benevoli (World premiere recording), Fasch, Mendelssohn

 

Performers: NDR Choir, Christoh Harer (vc), Barbara Messmer (violone), Klaus Eichhorn (org), Jörg Jacobi (org), Philipp Ahmann (dir)

Label: Es-Dur

 

 

 

Reviews:

 

„Eine raumgreifende Idee bewegte den NDR Chor im Vorjahr: Drei 16-stimmige Werke für vier Chöre einzustudieren, die wirkungsgeschichtlich eng zusammenhängen. (…) Conditio sine qua non eines schlanken, transparenten Chorklangs ist die intensive Arbeit an vielstimmiger A-cappella-Literatur. Diese zweite Einspielung des NDR Chors bei Es-Dur nach Venezia (vgl. das Orchester 2/2013, S. 68) zeigt Philipp Ahmann einmal mehr auf dem Königsweg.“

Lutz Lesle, das Orchester 07-08/2014, Seite 78

 

 

„Eine hochkarätige Aufnahme von drei stilistisch sehr unterschiedlichen Werken.“

Jan Ritterstaedt, WDR 3 TonArt, 04.04.2014

 

 

„Philipp Amann zelebriert mit dem hervorragend disponierten NDR-Chor sowohl die fragliche Fasch-Messe wie auch einen der großen Benevoli-Messzyklen.“

Michael Wersin, RONDO – Das Klassik- und Jazzmagazin 07.06.2014

 

 

„Das Programm ist unbedingt dankbares Repertoire für einen potenten Chor. Und das ist der NDR Chor, seit 2008 von Philipp Ahmann geleitet. (…) Der NDR Chor präsentiert sich hier als virtuoses, wandlungsfähiges Ensemble mit erstaunlichem Potenzial zu stilistischer Differenzierung.“

Dr. Matthias Lange, Klassik.com, 13.06.2014

 

 

„Ahmann formt mit seinen Sängern einen gewaltigen Klang, der trotzdem niemals forciert wirkt, sondern organisch strömt und immer eine gewisse Durchlässigkeit bewahrt.“

Marcus Stäbler, NDR Kultur, 14.03.2014

 

 

Es ist ein Ros entsprungen

(October 2015)

 

Works by Berg, Brahms, Cornelius, Distler, Kaminski, Praetorius

 

Performers: NDR Chor, Philipp Ahmann (dir)

Label: Es-Dur

 

 

 

Reviews:

 

„Die künstlerische Qualität dieser Produktion bewegt sich auf höchstem Niveau. Der NDR Chor unter seinem Leiter Philipp Ahmann singt nicht nur präzise, die Stimmen der Sänger verschmelzen einerseits zu einem ausgewogenen Ganzen, an­dererseits bleiben die einzelnen Sänger dennoch lokalisierbar und im positiven Sinn markant und präsent. Gerade die angereicherte Tonalität vieler der ausgewählten Stücke verlangt nach einer schlanken, eleganten Stimmführung, durch die die komplexeren Harmonien, der ständige Wechsel von An- und Entspannung, dynamischer Steigerung und langsamem Ausklingen erfassbar werden. In allen diesen Bereichen vermag der NDR Chor zu überzeugen.“

Volker Schier, das Orchester 06/2016, Seite 76

 

 

„Den NDR Chor verbindet seit 2008 eine interessante Ergebnisse zeitigende Zusammenarbeit mit Philipp Ahmann. Der hat den Chor stilistisch fortentwickelt, flexibilisiert, den Ansatz des Ensembles diversifiziert und geöffnet für ältere Ästhetiken, für jenen Zugriff, der lange Zeit spezialisierten Ensembles vorbehalten schien (…) Nach der zuletzt sehr interessierenden Produktion ‚A quattro cori‘ wiederum eine niveauvolle Veröffentlichung aus dem Hause Es-Dur.“

Dr. Matthias Lange, Klassik.com, 17.12.2015

 

 

Stralande Jul – Strahlende Weihnacht (November 2015)

 

Performers: MDR Radio Choir, Philipp Ahmann (dir)

Label: Genuin

 

 

 

 

Reviews:

 

„Der MDR Rundfunkchor, geleitet von seinem Ersten Gastdirigenten Philipp Ahmann, hat bei Genuin eine CD mit Weihnachtsliedern veröffentlicht. Die Mitglieder des Chores haben dafür Lieder aus ihrer Heimat ausgewählt. Das bringt reichlich Abwechslung, denn das renommierte Ensemble besteht aus 73 Sängerinnen und Sängern verschiedenster Nationalitäten – und so enthält diese Einspielung neben bekannten deutschen Liedern wie Machet die Tore weit oder Vom Himmel hoch Weihnachtslieder aus der ganzen Welt.“

Klassik-Blog Ouverture, 23.11.2015

 

 

„Die neue CD des MDR Rundfunkchors namens ‚Strålande Jul – Strahlende Weihnacht‘, präsentiert 28 Weihnachtslieder aus Europa. Unter der Leitung seines Ersten Gastdirigenten Philipp Ahmann singt der Chor bekannte Stücke aus Deutschland und seinen Nachbarländen. Es erklingen Klassiker wie "Stille Nacht" und "Vom Himmel hoch", die kombiniert werden mit Werken, die Mitglieder des Chores aus ihren Heimatländern mitgebracht haben. Auf diese Weise bekommt der Hörer manches interessante Fundstück geboten (…). Die Stücke sind schön eingesungen (…). Der Chorklang ist homogen und ausgewogen."

Klassik.com, Dr. Christiane Bayer, 12.02.2016

 

 

Peter Tschaikowsky – Geistliche Chormusik (May 2016)

 

Performers: NDR Choir, Philipp Ahmann (dir)

Label: Carus

 

 

 

 

 

 

Reviews:

 

„Der NDR Chor, der heuer - wie auch der Chor des Bayerischen Rundfunks - sein 70-jähriges Bestehen feiert, ist von seiner Größe her eher ein Kammerchor. Umso bemerkenswerter die Sonorität, die das Ensemble unter seinem Leiter Philipp Ahmann entfaltet, klanglich zwar um einiges entfernt von der dunkel grundierten Mystik russischer Ensembles, dafür aber umso wendiger in Text-Deklamation und dynamischen Nuancierungen. Der Ansatz des Komponisten, den liturgischen Gesang der russisch-orthodoxen Kirche einerseits von fremden italienischen Einflüssen zu befreien und ihn andererseits respektvoll zu reformieren – dieser Ansatz findet seine stimmige Umsetzung durch den NDR Chor. Mit seiner Expressivität und klanglichen Direktheit erzeugt er einen ziemlich "modernen" Tschaikowsky-Klang, frei von allzu romantisierenden "Weichzeichnern".“

Matthias Keller, BR Klassik, CD-Tipp 12.05.2016

 

 

„Der NDR Chor macht nicht „auf russisch“, und doch klingt er so. Frei von flacher Stil-Imitatio, findet er, auch dank samtiger Bässe, einen eigenen Weg. Die tiefen Stimmen sind Teil eines genau austarierten Gesamtgebildes, das vor allem in den zurückgenommenen Passagen leuchtet und berührt. Philipp Ahmann meidet schleppende, pathetisch-langsame Tempi. Er findet ein überzeugendes Maß, das dem geistlichen Charakter durchaus entspricht.“

Christoph Vratz, Concerti

 

 

„Der Chor punktet vor allem mit seiner gepflegten Klangfülle und seiner großen Dynamik, wobei die Pianissimi, also die ganz leisen Stellen, sich als seine besondere Stärke erweisen. Dabei zeigt der Chor beste Intonation und ein tragendes Legato, das er stets mit seinem dichten und intensiven Klang ausfüllt.

So nimmt einen der NDR Chor unter der Leitung von Philipp Ahmann in diese fremde Welt mit, die einen durch diese gelungene Interpretation anspricht und fesselt.“

Astrid Belschner, kulturradio, 03.05.2016

 

 

„Der NDR Chor hat neben Auszügen aus der Chrysostomos-Liturgie, der eigentlichen Messfeier der orthodoxen Kirche, neun liturgische Chöre aufgenommen, die in ihrer demütigen – nicht devoten – Lektüre besonders ausdrucksstark wirken. Trotz klarer Diktion kommt hier das Wesentliche von der Musik, vom stimmig abgestuften, differenzierten Chorklang. Zwischen den hellen, kristallinen hohen Stimmen und den mystischen Bässen darf man ein reiches Spektrum an Klangfarben genießen.“

Guy Engels, Pizzicato Journal, www.pizzicato.lu, 20.08.2016

 

 

„Inzwischen besitzt das Werk [Tschaikowskys] relative Repertoire-Standfestigkeit. Gleichwohl registriert man die Neuaufnahme des NDR Chores unter Philipp Ahmann mit Dankbarkeit. (…) Tschaikowsky hat hochexpressive, leuchtkräftige Musik geschrieben, die das Hamburger Vokalensemble mit unangreifbarer Klanghomogenität und sensibel abgestufter Dynamik präsentiert.“

Christoph Zimmermann, Fono Forum, September 2016

 

 

„This anthology of Tschaikowsky’s sacred music is a valuable addition to the catalogue (…).

The choir really enjoy the more dramatic settings, such as the magnificant „Blazhenni yazhe izbral“ and „Nyne sily nebesniya“, the magnificent „Cherubic Hymn“ from the complete Liturgy and the the exultant 1887 setting of „Angel vopiyashe“ (…).

Ahmann paces the music very well indeed.

I’d really like to hear the choir perform this music live (…).“

Ivan Moody, Gramophone, 16.9.2016

 

 

Sofia Gubaidulina - Sonnengesang (October 2016)

Jauchzt vor Gott (world premiere recording), Hell und Dunkel, Sonnengesang

 

Performers: NDR Choir, Elbtonal Percussion, Ivan Monighetti (vc), Christian Schmitt (org), Philipp Ahmann (dir)

Label: BIS

 

 

 

Reviews:

 

„Zum 85. Geburtstag der weltbekannten tatarischen Komponistin Sofia Gubaidulina veröffentlicht BIS drei herausragende Einspielungen aus dem Archiv des Norddeutschen Rundfunks, die bereits 2011/12 aufgezeichnet wurden, darunter "Jauchzt vor Gott" als CD-Premiere. Man greift nicht zu hoch, die vorliegenden Aufnahmen als Referenz zu betrachten. Die CD setzt musikalisch, aufnahmetechnisch und auch in interpertatorischer Hinsicht Maßstäbe.

Seinen Weltrang bestätigt der NDR-Chor unter Philipp Ahmann bereits mit "Jauchzt vor Gott" für gemischten Chor und Orgel (...) .

Auch das 1976 entstandene Orgelsolo Hell und dunkel folgt einem klaren Kontrastprinzip: flirrende, schnelle Läufe im hohen Register interagieren hierbei mit dunkel gefärbten, tiefen Akkordfolgen. Christian Schmitt ist der souveräne Gestalter an der fabelhaft klingenden Orgel der Kulturkirche Altona.

Den zweifellos stärksten Eindruck hinterlässt Gubaidulinas Vertonung des "Cantico delle creature" ("Sonnengesang") Franz von Assisis für Violoncello, Kammerchor und Schlagzeug von 1997/98. (...) Ivan Monighetti ist der ideale Interpret, sekundiert wiederum vom NDR-Chor und Elbtonal Percussion.

Wer sich bislang mit der Musik Gubaidulinas schwer getan hat oder ihr noch nicht begegnet ist, sollte hier zugreifen. Eine ganz außerordentliche Einspielung, die dem Rang der Komponistin mehr als würdig ist.“

Heinz Braun, www.klassik-heute.de, 21.11.2016

 

 

„Gubaidulina’s substantial „Sonnengesang“ („The Canticle of the Sun“) (…) is also enormously demanding for the cellist, but one could hardly wish for a better soloist than Ivan Monighetti. (…) Monighetti’s performance, as captured in NDR’s excellent recording, is unusually present, as is the choir, thus making every detail audible, and I feel that it has an unusual immediacy.

(…) we have a jubilant first recording of the psalm-setting „Jauchzt vor Gott“ and the organ solo „Hell und Dunkel“, both of which exult in typically Gubaidulinian massive contrasts of texture and volume, and the three works form a highly satisfactory programme. Ahmann’s direction is spot-on, and the choir acquit themselves splendidly. Praise too for organist Christian Schmitt, who clearly enjoys the composer’s idiosyncratic organ-writing to the full.

An outstanding disc.“

Ivan Moody, Gramophone, 30.12.2016

 

 

„Suggestive Klanglichkeit – Die Musik der Russin Sofia Gubaidulina vereint verschiedenste Einflüsse – hier kommt die Faszination dieser Musik zum Ausdruck

(…) Die Musik der Russin Sofia Gubaidulina vereint verschiedenste Einflüsse: psalmodische Vokalpassagen und tonale Harmonik stehen neben Clustern und Geräuschhaftem, Schlagzeuggewitter neben kontemplativer Versenkung. Um sie adäquat zur Wirkung zu bringen braucht man exzellente Kräfte – wie auf dieser Einspielung, wo der formidable NDR Chor und der Organist Christian Schmitt das hier erstmals eingespielte „Jauchzet vor “ für gemischten Chor und Orgel in seiner ganzen suggestiven Klanglichkeit zum Ausdruck bringen. Auch der „Sonnengesang“, eines von Gubaidulinas Hauptwerken, und das Orgelstück „Hell und Dunkel“ vermitteln eindringlich die Faszination von Gubaidulinas Musik.“

Frank Armbruster, Concerti, 15. Januar 2017

 

 

„The primary attraction of this disc for most listeners would probably be Canticle of the Sun, one of Gubaidulina’s best-known works and one that has received at least four other recordings to my knowledge. (…) All of these accounts have been well received and this new one can easily join this illustrious group. (…)

This new recording (…) has a natural perspective with cellist Ivan Monighetti upfront and the choir and percussion behind. While one can fully appreciate the cellist and choir (…).

The briefest work on the disc, Jauchzt vor Gott (“Make a joyful noise unto God”) is a world première recording. Despite its short duration, this is an impressive piece that makes quite an impact. (…) I cannot imagine a better performance than that given here by the NDR Choir and organist Christian Schmitt. (…)

I have no hesitation in recommending this SACD for those wanting this particular programme. The performances are all excellent and the sound is very good, too, even in the two channels in which I auditioned the recording. (…)“

Leslie Wright, Music Web International, Februar 2017

 

 

“One of the bedrocks of modern music, such as Gubaidulina's "Canticle of the sun", moved Mstislav Rostropovich to tears at his premiere. "Canticle of the sun" is a broad, dramaturgically clear ritual along the text of Francis of Assisi praising all creatures and requests from the performer a sonorous, tender expression, but without any exaggeration of the feeling. The North German Radio Choir succeeds in the latest publication of this work, an expression which is incomparable from all perspectives. (…)

The text "Jauchzt vor Gott", based on Psalm 66, naturally contains some joyful expression - but only towards the end of the work. That part of the work, in which the organ and the mixed chorus act against each other, develops rather from a fearful and painful condition. The unsurpassed recording of the North German Broadcasting is the first recording of the vocally demanding work.

The main work on the recording, Guibaidulinas “Canticle of the sun”, is technically perhaps easier, but more demanding in its 40-minute length and dramaturgy. Directed by Philipp Ahmann, the choir and the soloists of the North German Broadcasting, the cellist Ivan Monghetti and the percussion instrumentalists succeed in creating a delicate world of colors. In its wide color palette the recording sounds warm. (…)”

Ville Komppa, Yle Helsinki (State broadcasting Helsinki), December 2016 (Translation: Amanda Martikainen)

 

 

"The opening piece „Jauchzt vor Gott“ (…) was recorded in Hamburg’s Hauptkirche St. Nikolai. Starting with an ever-circling plainchant-like idea, all the voices oft he excellent NDR Chor soon pool into a sonorous cloud out of which solo voices spin, punctuated with baleful comments oft he organ – a particulary impressive-sounding instrument in SACD sound. (…)"

BBC Music Magazine, Daniel Jaffé, March 2017

 

 

„(…) Dem Cellisten Ivan Monighetti gelingt all das hervorragend, ebenso wie die drei Vertreter des Ensembles Elbtonal Percussion den passenden Zugriff auf die Musik finden. Der NDR Chor begeistert durch große Geschlossenheit des Klangs, der gleichzeitig Charakter hat. (…)

Bereits in dem kurzen Chorstück „Jauchzt vor Gott“ gelingt dem Chor und den mitunter einzeln hervortretenden Stimmen eine vollendete Klangbalance im Widerspiel mit der Orgel, die in ihrem von Christian Schmitt realisierten Solo „Hell und Dunkel“ ohne aufzutrumpfen oder alle Register zu ziehen ein musikalisches Gemälde feiner, doch kontrastreicher Farben entstehen lässt. (…)“

Musik: *****, Klang *****

Fono Forum, Johannes Schmitz, April 2017

 

 

„Wiederaufnahme einer Tradition – Der NDR Chor setzt seine Tradition, zeitgenössische Chormusik zu fördern, mit dieser großartigen Einspielung auf eindrucksvolle Weise fort. (…) 'Jauchzt vor Gott' für Chor und Orgel aus dem Jahr 1989 ist eine Vertonung einiger Zeilen aus dem 66. Psalm. (…) 2012 erfolgte die hier vorliegende Einspielung in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai. Mit ihr führt der NDR Chor unter seinem Leiter Philipp Ahmann die große Tradition der Einspielung bedeutender neuer Chormusik in höchster Qualität fort – eine Tradition, die etwas ins Hintertreffen geraten war, weswegen die neue BIS-SACD (in beeindruckend großflächigem und doch klar strukturiertem Klang) umso mehr willkommen zu heißen ist. Christian Schmitt ist in diesem Fall ein kongenialer Partner, dem sein Orgelpart hörbar ‚in den Fingern’ liegt. (…) Der Höhepunkt der SACD ist aber 'Sonnengesang' für Cello, Kammerchor und Schlagzeug aus den Jahren 1997/8. (…)“

Magazin Klassik.com, Dr. Jürgen Schaarwächter, 16.07.2017