Seit dieser Saison 2025/26 ist Philipp Ahmann Chefdirigent des WDR Rundfunkchors Köln, mit dem ihn bereits eine langjährige Partnerschaft verbindet.

Von 2008 bis 2018 war er Chefdirigent des heutigen NDR Vokalensembles in Hamburg und von 2020 bis 2025 Chefdirigent des MDR Rundfunkchores Leipzig, bei dem er zuvor schon von 2013 bis 2016 als erster Gastdirigent tätig war. Zudem leitete er renommierte Klangkörper der Alten Musik wie die Akademie für Alte Musik Berlin, B’Rock, Bell’arte Salzburg, Concerto con Anima, Concerto Köln, Le Concert Lorrain, das Elbipolis Barockorchester Hamburg, das Leipziger Barockorchester, Holland Baroque und die Nederlandse Bachvereniging, Spezialensembles der Neuen Musik wie das Raschèr Saxophone Quartet, das Ensemble Resonanz und das Fabergé-Quintett, das Gürzenich-Orchester Köln, das MDR-Sinfonieorchester und die NDR Radiophilharmonie sowie den Rundfunkchor Berlin, den Niederländischen Rundfunkchor, das SWR Vokalensemble und den RIAS Kammerchor. Produktionen mit der Bigband »Spielvereinigung Sued«, der NDR Bigband und NDR Brass unterstreichen seine Vielseitigkeit. Die genreübergreifende Produktion „A KIND OF…CHORAL MUSIC“ mit dem MDR Rundfunkchor und den Jazztagen Leipzig wurde mit dem Deutschen Jazzpreis 2024 ausgezeichnet.

 

Neben der Erarbeitung der A-cappella-Literatur aller Epochen hat Philipp Ahmann sich auch einen Namen mit Interpretationen oratorischer Werke gemacht. Sein Repertoire umfasst neben Werken des Barock, darunter zahlreiche Werke von Bach, Händel und Telemann sowie Werke des französischen, italienischen und des Salzburger Barock, zudem Schlüsselwerke der Wiener Klassik und der Romantik wie Haydns „Die Jahreszeiten“, Mendelssohns „Paulus“ und „Elias“, Mozarts „Requiem“, Schuberts "Messe in Es" und „L’enfance du Christ“ von Berlioz sowie darüber hinaus eine Vielzahl an Werken der Moderne. 2019 debütierte er mit großem Erfolg am Teatro Municipal de Santiago de Chile mit einer Opernproduktion von Händels „Rodelinda“.

 

Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Händel-Festspielen in Göttingen und in Halle.

 

Zahlreiche CD-Veröffentlichungen mit dem MDR Rundfunkchor und dem NDR Chor fanden bei der Kritik begeisterten Anklang und wurden mehrfach für den OPUS-Klassik nominiert.

 

Philipp Ahmann wurde 1974 geboren und studierte in Köln Dirigieren bei Marcus Creed. Weitere Impulse erhielt er durch Frieder Bernius, Peter Neumann und Robin Gritton sowie durch seine Arbeit für so renommierte Orchesterdirigenten wie Gerd Albrecht, Alain Altinoglu, Semyon Bychkov, Dennis Russell Davies, Christoph von Dohnányi, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, Alan Gilbert, Thomas Hengelbrock, Heinz Holliger, Marek Janowski, Wladimir Jurowski, Andrew Manze, Kent Nagano, Andris Nelsons, Andrés Orozco-Estrada, Jukka-Pekka Saraste, Christian Thielemann und Lothar Zagrosek.

 

2025 wurde Philipp Ahmann von der Hochschule für Musik und Tanz Köln zum Professor für Chordirigieren berufen.

 

 

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